Feuerwehren simulieren schweren Verkehrsunfall

Geschrieben von Kirstin Mittendorf.

Die Kameraden aus Arnum & Hiddestorf/Ohlendorf üben den Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät

 

Es krachte gewaltig in Ohlendorf in der Straße Bruchweg/ Ecke Heifeld an diesem kalten Novemberabend. Ein Trecker hatte die Vorfahrt eines PKW übersehen und traf mit der Palettengabel des Frontladers direkt die Frontscheibe des abbiegenden Autos. Die beiden Insassen wurden dabei eingeklemmt und schwer verletzt.

 

Es war ein herausforderndes Szenario, was sich Gruppenführer Harald Mittendorf und Kevin Gieseler, ebenfalls Mitglied der Arnumer Einsatzabteilung, als Alarmübung für die Ortsfeuerwehren Arnum und Hiddestorf/Ohlendorf ausgedacht hatten. Verkehrsunfälle haben im Einsatzfall immer eine besondere Herausforderung, da   -in Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst- Verletzte in kürzester Zeit aber dennoch Patienten schonend aus verunfallten Fahrzeugen befreit werden müssen. Jeder Handgriff muss dann ohne Verzögerung sitzen. Um dieses in der Praxis zu üben, wurden ebenfalls zwei Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes der Region Hannover (SEG Laatzen und Empelde) mit in die Übung einbezogen.

 

So setzten die Mitglieder der Feuerwehr Arnum an diesen Abend diverse hydraulischen Rettungsgeräte wie z.B. Rettungsschere und -spreizer, sowie Hydraulikzylinder ein, um dieses herausfordernde Szenario zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Hiddestorf-Ohlendorf zu meistern. Die Kameraden versorgten den unter Schock stehenden Treckerfahrer und bauten vorsorglich eine Wasserversorgung zum verunfallten PKW auf.

 

Die Rettung der Patienten stellte sich im Verlauf der Übung aus diversen Gründen als nicht so einfach dar. Um den Zugang zum Innenraum des Fahrzeuges für die ersten Einsatzkräfte nicht zu einfach zu gestalten, hatten die Organisatoren nahezu alle Türen des Autos zugeschweißt. Somit musste das Dach des Fahrzeuges komplett abgenommen werden, um die beiden Männer zu befreien. Parallel hierzu erfolgte die medizinische Versorgung der Verunfallten immer in enger Absprache zwischen dem Rettungsdienst und der Feuerwehr. Alle Verletzten wurden von der RUD-Gruppe (Realistische Unfalldarstellung) der Feuerwehr Koldingen so gut gemimt, dass die Mitarbeiter des Rettungsdienstes eine Patienten und Wirbelsäulen schonende Rettung über ein Spineboard anordneten. Nach einer Stunde -eine realistische Zeit auch für einen echten Einsatz- waren alle Verletztendarsteller gerettet. Der Verlauf der Übung in Bildern -vom Schminken der Verletzten, Aufbau der Unfallfahrzeuge bis hin zur Rettung der Mimen durch die Feuerwehr und des Rettungsdienstes- kann auch auf www.ff-arnum.de eingesehen werden.

 

Liebe Besucher, da bei dieser Übung auch Verletzte von der RUD-Gruppe (Realistische Unfalldarstellung) mitwirken, möchten wir kurz darauf hinweisen, dass die Fotos teilweise sehr echt aussehen können.

Klick mich zu ganz vielen Fotos

 

Lebendiger Adventskalender am 8.12. bei der Feuerwehr Arnum

Geschrieben von Kirstin Mittendorf.

Die Freiwillige Feuerwehr Arnum nimmt auch in diesem Jahr an der Aktion „Lebendiger Adventskalender“ der Friedenskirche Arnum teil und öffnet am 8.12. um 18.00 Uhr ihre Türen für eine besinnliche Abendstunde in der Adventszeit.

Alle Arnumer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, den weihnachtlichen Klängen des Feuerwehrmusikzugs zu lauschen, bei einem Punsch am Feuerkorb zu plauschen und sich eine Weihnachtsgeschichte -speziell auch für die kleinen Gäste- anzuhören.

Arnumer Jugendfeuerwehrmitglieder erhalten höchste Auszeichnung

Geschrieben von Jens Pardey.

Der Stolz stand den sechs Jugendfeuerwehrgliedern ins Gesicht geschrieben, als ihnen die silberne Leistungsspange an die Jugendfeuerwehrjacke geheftet wurde. Und das zu recht: Leon Janßen, Marco Nolting, Felix Stiller, Sven Nawroth, Annabell und Lilly Volkmann haben bei einer regionsweiten Prüfung auf dem Feuerwehrgelände in Berenbostel mit der Leistungsspange die höchste Auszeichnung der Deutschen Jugendfeuerwehr erhalten, die Jugendfeuerwehrmitglieder ab dem 15 Jahren erreichen können.

 

Um die vielfältigen Leistungen zum Erreichen der Leistungsspange zu bestehen, mussten sich die Jugendlichen im Vorfeld sehr gut vorbereiten. Über mehrere Wochen trafen sich die Absolventen zweimal wöchentlich, um die fünf sportlichen und feuertechnischen Disziplinen für den Prüfungstag zu üben: Kugelstoßen, 1.500 Meter Staffellauf, eine Schnelligkeitsübung sowie ein Löschangriff. Weiterhin mussten Fragen zum allgemeinen und feuerwehrtechnischen Wissen beantwortet werden. Da ein Antreten mit einer 9köpfigen Löschgruppe bei der Abnahme der Aufgaben notwendig war, wurden die Prüflinge von weiteren Mitgliedern der Arnumer Jugendfeuerwehr unterstützt.

 

Der hervorragende Teamgeist in der Gruppe sowie die gute fachliche Vorbereitung durch das Betreuerteam der Jugendfeuerwehr Arnum zahlte sich an dem sonnigen Septembertag aus: Die Arnumer haben alle Prüfungspunkte mit Bravour bestanden und bekamen mit viel lobenden Worten des Wertungsteams die Leistungsspange im Rahmen einer feierlichen Zeremonie verliehen. 

 

Für die Absolventen der Leistungsspange bleibt es weiterhin spannend. Mit dem Erreichen der Altersgrenze von 16 Jahren steht die Übernahme in die Einsatzabteilung bevor. Die aktiven Mitglieder freuen sich schon sehr darauf, den jungen Nachwuchs im Rahmen der nächsten Generalversammlung im Januar in ihren Reihen begrüßen zu können.

 

 

Obere Reihe von links: Marco Nolting, Leon Janßen, Timo Benseler, Felix Stiller, Robin Lüerßen, Annabell Volkmann.

Untere Reihe von links: Killian Schwarz, Niklas Räcker, Alexander Wiesner, Lilly Volkmann

Feuerwehr Arnum genießt das Wurst- und Grünkohlessen

Geschrieben von Kirstin Mittendorf.

Ein herzhafter und vielversprechender Essensduft erfüllte das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Arnum, das mit herbstlicher Dekoration auf den Tischen einladend zum alljährlichen Wurst- und Grünkohlessen eingedeckt war.

Rund 100 Freunde der Feuerwehr Arnum ließen sich nach den herzlichen Begrüßungsworten des Ortsbrandmeisters Frank Boßdorf nicht lange bitten, das reichhaltige kalt-warme Buffet zu genießen. Auch die Partnerfeuerwehr aus Blankenburg war extra zu dieser alljährlichen Veranstaltung der Arnumer Wehr angereist. Der Volkstrauertag hatte für die Mitglieder der Einsatzabteilung bereits am frühen Morgen mit einem Einsatz aufgrund eines Entstehungsbrandes in einem Mehrfamilienhaus begonnen. Umso mehr genoss man dann das traditionsreiche Essen und ließ diesen herbstlich kalten Sonntag bei einem gemütlichen Plausch ausklingen.

 

Lars Moses (von links), der mit dem Team des Festausschusses das traditionelle Essen organisiert hat,

eröffnet zusammen mit Ortsbrandmeister Frank Boßdorf und seinem Stellvertreter Marcus Obst das Buffet.